Referent*in
Sven Schäfer (TrapEz gUG)
Diplom-Pädagoge
Termin
28. August 2025, 10–17 Uhr
Ort
Räume des MädchenHauses Mainz
Am Kronberger Hof 6
55116 Mainz
Kosten
150 Euro
„Haben sie eigentlich eigene Kinder?“
Traumapädagogische Ansätze zur Elternarbeit
Eltern sind die wichtigsten Menschen für ihre Kinder und sie wollen grundsätzlich das Beste für ihre Kinder! Jugendhilfemaßnahmen, die eine gute Balance zwischen Kinderschutz und Elternrecht herstellen, sind nachhaltig wirksam. Ohne eine ernst gemeinte Erlaubnis ihrer Eltern, wird es für Kinder und Jugendliche eine kaum zu bewältigende Herausforderung sein, sich auf tragfähige andere Beziehungen, z. B. zu Fachkräften, einzulassen.
Die Zusammenarbeit mit Eltern ist daher aus gutem Grund eine wichtige Säule der Arbeit in der Kinder- und Jugendhilfe.
- Wie schaffen wir es den „Guten Grund“ für ein Handeln der Eltern herauszufinden?
- Welche Chancen und welche Risiken liegen in der Arbeit mit den Eltern und wie können diese zum Wohl des Kindes gefördert bzw. minimiert werden?
In der Zusammenarbeit erleben sowohl die Fachkräfte als auch die Eltern gegenseitige Widerstände bis hin zu Ablehnung.
- Wie können wir diesen nicht bloß trotzen, sondern sie als wichtige Information mit in die Arbeit einbeziehen?
- Inwiefern beeinflussen unsere eigenen Erfahrungen von Eltern sein und Eltern haben, unsern Umgang mit anderen Eltern?
- Wie kann Elternarbeit aussehen, wenn es keinen Zugriff auf die Eltern gibt?
Diese Fragen werden wir theoretisch erörtern. Der Fokus liegt aber insbesondere auf Selbsterfahrung und Fall- und Methodenarbeit, mit dem Ziel neue Haltungs-Impulse zu bekommen. Am Ende des Seminares sollen alle Teilnehmenden konkrete Methoden an der Hand haben, die in verschiedenen Arbeitsfeldern – ambulante und (teil-)stationäre Jugendhilfe, sowie Beratung – Anwendung finden können.