Verdacht auf sexualisierte Gewalt in der Familie

Fachkräfte der Sozialen Arbeit sehen sich immer wieder damit konfrontiert, dass sie bei ihren kindlichen oder jugendlichen Zielgruppen Verdachtsmerkmale für sexualisierte Gewalt in der Familie erkennen. Durch den Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung (§ 8a SGBVIII) sind sie verpflichtet zu reagieren. Doch bei diesem hochemotionalen Thema können sich verschiedene Faktoren begünstigend oder negativ auswirken.

  • Gibt es im Team einen Konsens über das gemeinsame Vorgehen?
  • Liegen Dokumentationsbögen zur objektiven Verschriftlichung vor?
  • Bestehen persönliche Kontakte zu den jeweiligen Jugendämtern und konkreten Ansprechpersonen?
  • Ist eine „insoweit erfahrene Fachkraft“ allen MitarbeiterInnen bekannt?
  • Welche Möglichkeiten der „Psychohygiene“ stehen den KollegInnen zur Verfügung?
  • Wie kann sorgsam mit dem oft verbundenen „Geheimhaltungsversprechen“ umgegangen werden?

Dies sind die wesentlichen Inhalte der Fortbildung. Sowohl ein überhastetes als auch ein verdrängendes pädagogisches Verhalten kann sich für Kinder und Jugendlichen oder deren Eltern negativ auswirken.

Referentin: Uta Baldauf
Zielgruppe: Fachkräfte der Pädagogik und angrenzender Professionen
Termin: 27. Juni 2017, 10–17 Uhr
Ort: Dorfbüro in Bodenheim
Kosten: 120 € (inkl. Verpflegung, ohne Unterkunft)

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MädchenHaus Mainz
Heidelbergerfaßgasse 14
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