Selbstfürsorge für Pädagogen bei der therapeutischen Arbeit mit schwierigen Fällen und Krisensituationen

Seminar und Fallbesprechung

Therapeutisches Arbeiten mit Kindern und Jugendlichen kann eine befriedigende und zufriedenstellende Aufgabe sein – aber wer kennt sie nicht, die Krisen im therapeutischen Prozess: Plötzliche Rückfalle in das bereits überwunden geglaubte Problemverhalten, Notfallund Krisensituationen und problematische therapeutische Beziehungen, die uns weit über das notwendige Maß hinaus beschäftigen, die übermäßig viel Energie und Zeit beanspruchen und uns zeitweise rat- und hilflos erscheinen lassen. Wenn wir uns dann auch mit unseren eigenen Erwartungen und Ansprüchen konfrontiert sehen, dann entsteht schnell ein hohes Maß an negativem Stress, der nicht nur die nachfolgende therapeutische Arbeit mit unseren Klienten oft mühsam und anstrengend erscheinen lässt, sondern auch Gefühle wie Ärger, Trauer und Schuld in uns wecken und uns manchmal sogar an der Sinnhaftigkeit unserer Tätigkeit zweifeln lassen kann.

Ziel dieses Seminars ist es, wieder die Bedeutung der eigenen Selbstfürsorge in der therapeutischen Arbeit zu erkennen, diese zu stärken und nachhaltig zu fördern. Dazu lernen wir im ersten Teil des Seminars verschiedene Ansätze, Techniken und Möglichkeiten kennen, unseren Anspruch an unsere Arbeit zu relativieren, auf Hindernisse und Problemsituationen angemessen zu reagieren und diese neu zu bewerten und so das Selbstwirksamkeitserleben in der therapeutischen Arbeit zu fördern. Im zweiten Teil des Seminars soll dann der selbstfürsorgliche Umgang mit Krisen- und Problemsituationen anhand von Fallbeispielen der Seminarteilnehmer erörtert und auf dieses Weise praktische Hilfestellungen im Umgang mit zukünftigen Problemsituationen vermittelt werden.

Referent: Andreas Behnke
Zielgruppe: Kinder- und jugendtherapeutisch tätige
Pädagogen/innen und angrenzende Berufsfelder
Termin: 22. September 2017, 10–17 Uhr
Ort: Dorfbüro in Bodenheim
Kosten: 120 Euro (inkl. Verpflegung, ohne Unterkunft)

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