Neurobiologie bei psychischen Störungen

„Die Erkenntnisse der Neurowissenschaften gehen uns alle an“, sagt Klaus Grawe treffend (2004, S. 16). Damit meint er vor allem die in der Praxis arbeitenden Berufsgruppen, die sich mit psychischen Störungen und Psychotherapie befassen. Sowohl die Neurowissenschaften als auch die Psychotherapie teilen sich nicht nur ein gemeinsames Interessensgebiet (psychische Störungen), sondern gehen auch davon aus, dass psychische Störungen neuronale Grundlagen haben. Doch trotz des enormen Anstiegs neurowissenschaftlicher Forschungsbefunde und dem sich überschneidenden Inhaltsbereich herrscht weiterhin eine große Lücke zwischen den Arbeits- sowie Forschungsbereichen.

In diesem Seminar sollen zunächst die Grundlagen der Neurobiologie anschaulich und allgemein verständlich vermittelt werden

Anschließend wird auf neurobiologische Besonderheiten bei ausgewählten psychischen Störungen genauer eingegangen. In diesem Kontext sollen zudem die Grundbedürfnisse nach Grawe (1998) näher betrachtet werden. Im Speziellen soll hier das Bedürfnis Bindung stärker in den Fokus genommen werden, da dieses in allen therapeutischen Arbeitsbereichen zum Tragen kommt. Nicht zuletzt sollen im Anschluss praktische Implikationen für die psychotherapeutische sowie pädagogische Praxis erläutert und diskutiert werden.

Grawe, K. (1998). Psychologische Therapie. Hogrefe, Verlag für Psychologie. Grawe, K. (2004). Neuropsychotherapie. Hogrefe Verlag.

Referentin: Kristina Hengen
Zielgruppe: Fachkräfte der Pädagogik und angrenzender Professionen
Termin: 22. Juni 2018, 10–17 Uhr
Ort: Erbacher Hof, Mainz
Kosten: 120 € (inkl. Mittagessen, Pausengetränke, ohne Unterkunft)

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