Einführung in Methoden der Verhaltenstherapie – 1., 2. und 3. Welle

Die Verhaltenstherapie gehört zu den wichtigsten und erfolgreichsten Verfahren der gegenwärtigen Psychotherapie. Sie bietet ein vielfältiges Repertoire zur Unterstützung der Bewältigung seelischer Probleme und Störungen. In der 1., 2. und 3. Welle hat sich aus der Lerntheorie, der Kognitionspsychologie und zuletzt den Ergänzungen achtsamkeitsbasierter Arbeit und psychodynamischen Elementen ein reichhaltiges Inventar zur Bewältigung psychischer Belastungen entwickelt.

Psychische Belastungen beruhen – verhaltenstherapeutisch betrachtet – auf Gedankenmustern, die im Verlauf der Entwicklung gelernt wurden. Ziel ist es, schädigende Muster aufzudecken und sie schrittweise so zu verändern, dass sich konstruktive Gedanken, Gefühle und Verhaltensweisen entwickeln können. Die aktive Gestaltung des Wahrnehmungsprozesses, nicht objektive Realität, sondern die subjektive Sicht der Dinge, also die Wahrnehmungsselektion und die Wahrnehmungsbewertung, stehen im Vordergrund. Sie sind entscheidend für das Verhalten. Affekt und Verhalten sind weitgehend von der Art bestimmt, wie der Mensch die Welt strukturiert.

Das Ziel dieser Fortbildung besteht in der Vermittlung von Grundlagen und Vorgehensweisen dieser psychotherapeutischen Disziplin in Theorie und Praxis und Möglichkeiten, dies für die pädagogische Arbeit zu nutzen. Dazu gehört in der Veranstaltung die nähere Betrachtung folgender Elemente

  • Gedanken, Gefühle und Verhalten 
  • automatische Gedanken und Funktionen
  • situationsübergreifende Grundannahmen und Glaubenssätze und ihre Rolle bei psychischen Störungen 
  • Aufdeckung automatischer Gedanken 
  • Ausblick in Elemente der sog. 3. Welle wie DBT und Schematherapie

Referentin: Dr. Stefanie Kirchhart
Zielgruppe: Fachkräfte der Pädagogik und angrenzender Professionen
Termin: 31. August bis 1. September 2017, 9–16 Uhr
Ort: Erbacher Hof, Mainz
Kosten: 220 € (inkl. Verpflegung, ohne Unterkunft)

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