„Das mache ich morgen“

Verstehen und Bewältigen von Prokrastination

Unter Prokrastination versteht man ein chronisches Aufschieben von Aufgaben, welches mit negativen Konsequenzen einhergeht, etwa einem Zurückbleiben hinter seinen Fähigkeiten, negativen Gefühlen (z. B. Schuldgefühle, Angst und Sorge bis hin zu körperlichem Missempfinden) oder nicht-erledigen von Aufgaben. Bei der Prokrastination handelt es um eine komplexe Art der Arbeitsstörung, da sowohl „affektive, kognitive und motivationale Faktoren beteiligt sind“ (Rist et al., 2006). Dieses Problem kann im beruflichen oder privaten Setting gleichermaßen auftreten.

Durch die Reflektion des eigenen Aufschiebeverhaltens sollen die Inhalte und Übungen des Seminars praxisnah vermittelt werden, um diese später entweder in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen oder für den persönlichen Gebrauch umsetzen zu können.

Inhalte des Seminars

  • Theoretischer Input: Was ist Prokrastination
  • Abgrenzung zu psychischen Störungsbildern
  • Analyse von Ursachen und Entwicklung eines Entstehungsmodells
  • Bewältigung und Strategien:
  • Methoden zur Verbesserung der Selbstmanagementfähigkeiten und Motivation
  • Techniken zur Arbeitszeitgestaltung
  • Kognitive Interventionen

Referentin: Anna Janßen
Zielgruppe: Fachkräfte der Pädagogik und angrenzender Professionen
Termin: 16. November 2018, 10–17 Uhr
Ort: Dorfbüro in Bodenheim
Kosten: 120 € (inkl. Mittagessen, Pausengetränke, ohne Unterkunft)

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