Auf Messers Schneide

Selbstverletzung als Kompensationsversuch?

Selbstverletzung als Lösungsversuch? Selbstverletzung, kann bei Jugendlichen ein Versuch sein, emotionale Anspannung zu reduzieren. Wie entsteht selbstverletzendes Verhalten bzw. wieso verletzten sich Jugendliche? Wie kann Selbstverletzung von einer psychischen Erkrankung unterschieden werden, bzw. wann ist sie ein Anzeichen für eine psychische Erkrankung? Was wollen uns Jugendliche mit „dem Ritzen“ mitteilen?

Wie können Jugendliche unterstützt werden, die Häufigkeit des Ritzens zu verringern? Anhand von Fallbeispielen werden Mechanismen und Funktionen von Selbstverletzung verstehbar gemacht. Mit Hilfe von Verhaltensanalysen wird sichtbar, weshalb Jugendliche selbstverletzendes Verhalten als Lösungsmöglichkeit wahrnehmen. Erst über dieses Verständnis wird es möglich, im zweiten Teil zu trainieren, wie mit Jugendlichen über Selbstverletzung kommuniziert werden kann, um sie zu einer Verhaltensänderung zu motivieren. Im letzten Teil des Workshops werden funktionale Bewältigungsstrategien im Umgang mit selbstverletzendem Verhalten besprochen und anhand von Fallbeispielen aufgegriffen.

Der Workshop ist interaktiv gestaltet. Das heißt, der Einsatz von Rollenspielen und Selbsterfahrungsübungen macht verständlich und erlebbar, was die Jugendlichen und Personen des Helfernetzes bei der Arbeit mit Selbstverletzung bewegt.

Referent: Florian Hammerle
Zielgruppe: Fachkräfte der Pädagogik und angrenzender Fachgebiete
Termin: 29. Mai 2018, 10–17 Uhr
Ort:  Erbacher Hof, Mainz
Kosten:  120 € (inkl. Mittagessen, Pausengetränke, ohne Unterkunft)

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MädchenHaus Mainz
Heidelbergerfaßgasse 14
55116 Mainz
 
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