Auf Messers Schneide

Selbstverletzung als Kompensationsversuch?

Selbstverletzung als Lösungsversuch? Selbstverletzung kann bei Jugendlichen ein Versuch sein, emotionale Anspannung zu reduzieren. Wie entsteht selbstverletzendes Verhalten, und wieso verletzten sich Jugendliche selbst? Wie kann Selbstverletzung von einer psychischen Erkrankung unterschieden werden, und wann ist sie ein Anzeichen für eine psychische Erkrankung? Was wollen uns Jugendliche mit „dem Ritzen“ mitteilen? Wie können wir Jugendliche dabei unterstützen, sich nicht mehr zu verletzen?

Anhand von Fallbeispielen wollen wir gemeinsam Mechanismen und Funktionen von Selbstverletzung verstehen lernen. Mithilfe von Verhaltensanalysen wird sichtbar, weshalb Jugendliche das selbstverletzende Verhalten als Lösungsmöglichkeit wahrnehmen. Erst über dieses Verständnis wird es möglich sein, im zweiten Teil zu trainieren, wie mit Jugendlichen über Selbstverletzung kommuniziert werden kann. Im letzten Teil des Workshops werden funktionale Bewältigungsstrategien im Umgang mit selbstverletzendem Verhalten besprochen und anhand von Fallbeispielen aufgegriffen.

Der Workshop ist interaktiv gestaltet; das heißt, der Einsatz von Rollenspielen und Selbsterfahrungsübungen soll verständlich und erlebbar machen, was die Jugendlichen und uns im Rahmen der Arbeit mit Selbstverletzung bewegt.

Referent: Florian Hammerle
Zielgruppe: Fachkräfte der Pädagogik und angrenzender Fachgebiete
Termin: 10. November 2017, 10–17 Uhr
Ort:  Erbacher Hof, Mainz
Kosten:  120 € (inkl. Verpflegung, ohne Unterkunft)

Sie interessieren sich für diese Fortbildung?
Nehmen Sie Kontakt mit uns auf!

Sie möchten sich verbindlich anmelden?
Füllen Sie bitte das Anmeldeformular (PDF) vollständig aus und senden Sie es uns per Post an:
MädchenHaus Mainz
Heidelbergerfaßgasse 14
55116 Mainz
 
oder per Fax an:
0 61 31 - 4 87 50 66